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Art
of a Duo -
Favorite Songs
Pressezitate
»Eine
schöne wie schlüssig arrangierte Gitarre, relaxter Gesang, cool
fließende Trompetenlinien - die beiden Musiker schaffen eine angenehme,
swingende Atmosphäre ohne HiSpeed-Solismus beweisen zu müssen oder
Joe & Ella- bzw. Tuck & Patti-Klischees zu strapazieren;
ein eigenständiger Beitrag zu „The Art of a Duo“ also.«
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(Gitarre & Bass, August 1998)
»Gitarrist
Frank Haunschild und Sänger/Trompeter Norbert Gottschalk wählen
ganz bewusst die reduzierte Form des Duos, um mit einem intimen
Album von hoher gestalterischer Kraft den Jazzmarkt zu überrumpeln.
Gottschalks wandlungsfähige Stimme und Haunschilds schlank-relaxtes
Fingerpicking produzieren eine kaum für möglich gehaltene, erfrischend
unverschnulzte Emotionalität, die den Trendsetter „Schmusejazz“
als billigen Bauernfängertrick überführt. Manche der wirklich gelungenen
Covers wie Pat Methenys „Always and Forever“, Mingus´ „Goodbye Porkpie
Hat“ oder gar Claptons „Tears in Heaven“ klangen nie zuvor intensiver,
anregender. Starke Leistung!«
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(jazzthing,
September 1998)
»Wenn
zwei so erfahrene Jazzmusiker wie Norbert Gottschalk und Frank
Haunschild ihre „Lieblingslieder“ im Duo aufnehmen, dann klingt
das nach jeder Menge Spaß. Und genau der stellt sich beim Hören
dieser kleinen Liedersammlung ein. Hier geht’s eindeutig um Musik
und nicht um übertriebenen Perfektionismus. Gut, daß Jazz noch so
sanft und schön klingen darf. Auf meinem Lieblingstrack DOWN zeigt
Gottschalk sein virtuoses Können auf der Trompete, begleitet von
herrlichen Walking-Linien der Gitarre, die schließlich in ein treffsicheres
„a capella“ Solo münden, welches trotz minimalistisch reduzierter
Linienführung die Akkord-Voicings noch zusammenhält. Einfach schön.«
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(Fachblatt
Musik Magazin, November 1998)
»Mit
dem Titel der CD „Art of a Duo - Favorite Songs“ ist bereits
bestens umrissen, was den Hörer erwartet: die kunst- und geschmackvolle,
kammermusikalische Präsentation einer wohldurchdachten Auswahl von
Jazz- und Popsongs. Der Zugang des Duos bleibt, auch im Falle der
Popstücke, jazzgeprägt. Haunschilds Gitarrensoli und Gottschalks
ideenreiche Scat-Improvisationen bescheren der CD einige ihrer lebendigsten
Momente. Timing und Handwerk der beiden Musiker sind tadellos, die
Aufnahmequalität der CD hervorragend.«
zurück zum Anfang (General-Anzeiger,
November 1998)
»Zu
den schwierigsten Herausforderungen für Jazzmusiker zählt das
Improvisieren im Duo. Norbert Gottschalk und Frank Haunschild stellten
sich dieser Aufgabe. Auf den aufgeschlossenen Zuhörer wartet eine
reizvoll-besinnliche kammermusikalische Vorstellung, bei der vor
allem Gitarrist Haunschild mit großer Flexibilität und Virtuosität
überzeugt.«
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zum Anfang (Audio,
November 1998)
»Zwei
Ausnahmemusiker, der Vokalist und Trompeter Norbert Gottschalk
und der Gitarrist Frank Haunschild, geben sich alles, nehmen sich
nichts. Beide erklingen bei den 13 Standards hochinspiriert, gewähren
der Improvisation über „Changes“ größten Raum. Viel Scatgesang und
sechssaitige, einfallsreiche Begleitung lassen die über 60 Minuten
wie im Fluge vergehen. Eine feine Studie für Scatsänger und Gitarristen.«
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zum Anfang (Jazzpodium,
Dezember 1998)
»Eine
Jazzstimme
und eine Gitarre - kann das etwas hergeben? Es kann. Sänger Norbert
Gottschalk und Gitarrist Frank Haunschild haben ihre Lieblingssongs
zusammengestellt und eine intime, delikate Platte daraus gemacht.
Gottschalk singt, überwiegend in höherer Lage, mit Musikalität,
Wärme und punktgenauer Intonation und nimmt durch völlige Entspanntheit
für sich ein. Woher seine Sicherheit kommt, zeigt sich, wenn er
auch zur Trompete greift oder pfeift: ein Könner. Dass die Reize
des unwiderstehlichen „All Blues“ immer noch nicht ausgelotet sind,
beweist Gottschalk mit seiner stimmigen Duo-Fassung. Damit erweist
er sich als wichtiger deutscher Jazzsänger.«
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zum Anfang (Amadeo,
Herbst/Winter 1998)
»Ein
echtes Highlight
hat der Autor und Jazzgitarrist Frank Haunschild unlängst im Duo
mit dem Sänger Norbert Gottschalk aufgenommen. Nicht nur virtuos,
sondern ebenso entspannt und einfühlsam interpretieren auf „The
Art of a Duo“ bekannte klassische Jazztitel. Haunschild ist ein
perfekter Begleiter und versierter Solist, seine Gitarrensounds
sind darüber hinaus schlichtweg großartig - und Vokalist Norbert
Gottschalk singt auf eine unangestrengt natürliche Weise, daß es
eine Freude ist, diese Platte von der ersten bis zur letzten Note
zu genießen.«
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zum Anfang (Akustik-Gitarre,
Oktober 1998)
»This
is really a duo that works as one. Norbert Gottschalk sings
and plays occasional trumpet while Frank Haunschild plays guitar
and they sound great together. Gottschalk has a strong tenor voice
that he uses well while Haunschild plays acoustic and electric guitars
with imagination. They do mostly jazz standards with a few pop tunes
thrown in. „All Blues“ swings like mad with Gottschalk doing guttural
scat in the best Hendricks/McFerrin style, „Down“ is a simple Miles
Davis bop riff where Gottschalk blows tight muted trumpet and „Porkpie
Hat“ has very soulful guitar under Gottschalk´s whispering of Joni
Mitchell´s lyrics. Most of this is subtle, uplifting and sounds
really good.«
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zum Anfang (Cadence,
USA, Dezember 1998)
Pressezitate
zur CD "Bridges"
Zwei
Männer, ein Ziel: Jazz mit Stimme
Uwe
Neesemann, Lübecker Nachrichten
Manchmal
ist Musik, als käme man von einer langen Reise nach Hause. Zum Beispiel,
wenn man - endlich, endlich - mal wieder deutschen Jazz mit richtigem
Gesang geboten bekommt.
Die
Stimme hat einen Namen: Norbert Gottschalk, Jazzsänger, Trompeter
und Gitarrist. Im feinen inneren Zirkel der deutschen Jazzgemeinde
längst kein Unbekannter mehr, und auch im Ausland inzwischen geadelt.
Gottschalks erste CD erschien schon 1988, seither ist der Mann mit
der hohen Stirn ein gefragter Musiker. Jetzt hat sich Gottschalk
erneut mit dem Jazz-Gitarristen Frank Haunschild zusammengetan,
um mit sparsamen Mitteln optimale Musik zu zaubern. Das Ergebnis
heißt ,,Bridges“ und ist ein Jazz-Album, das vor allem Freunde sentimentaler
und warmer Klinge begeistern dürfte. Es ist schon eine spannende
Verbindung, die diese beiden da eingehen: Hier die meist in hohen
Lagen arbeitende Stimme Gottschalks (der zudem auch zur Trompete
und Nylonstring-Gitarre greift), dort die tänzerische Gitarre Haunschilds.
Das hat nicht nur seinen eigenen Charme, es hat auch eine spürbare
Tiefe und vor allem viel Gefühl. So etwa bei der Adaption des James-Taylor-Songs
„Another Day“, aber auch bei den Songs mit lateinamerikanischem
Einschlag. Der Jobim-Klassiker "One Note Samba", der aus
irgendeinem Grunde in jüngster Zeit auf keiner neuen Jazz-CD fehlt,
bekommt solch eine Portion Feuer dass selbst Freunde des klassischen
Bossa Nova vor Freude jauchzen möchten. Bridges“ ist das zweite
Album, das Gottschalk und Haunschild gemeinsam eingespielt haben.
Der Verdacht, deshalb in Routine zu verfallen, ist indes unbegründet.
"Bridges" ist ein glänzend ausbalanciertes Album, aber
es ist auch eine Platte mit Herz. Ein intimes Album, im besten Sinne
des Wortes. Es ist zudem
ein Beweis dafür, wie wenig Begriffe wie Jazz, Pop oder Folk in
Wahrheit aussagen und wie erfrischend es klingen kann, wenn man
sich auf hohem Niveau über die Grenzen solcher Begriffe hinwegsetzen
kann.
Lübecker
Nachrichten, zurück zum Anfang
Nach
den "Favorite Songs“ von 1998 zelebrieren
der Sänger Norbert Gottschalk und der Gitarrist Frank Haunschild
ihre Auffassung der Kunst des Duos nun auf ,,Bridges“. In seelenverwandter
Sensibilität für swingendes Miteinander weben sie ihre Brücken in
weich schwebenden Bögen und eleganter Transparenz auf einander zu.
In stimmungsvollen Klangbildern kommt Entspannung pur aus den Boxen
bei Joey Calderazzos ,,Midnight Voyage", James Taylors „Another
Day" Antonio Carlos Jobims "One Note Samba“ oder Eigenem
wie dem ,,Folk Song", "Waltz for me“ und ,,Blue Minor",
bei dem Gottschalk auch auf der Trompete zeigt, dass Sanftmut nicht
mit Schwäche gleichzusetzen ist.
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zum Anfang (Jazzpodium, März 2002)
Frank
Haunschild kennen alle Gitarristen des deutschsprachigen Raumes
durch sein Standardwerk: "Die neue Harmonielehre“, er ist einer
der herausragenden deutschen Jazzgitarristen. Er muss sich hinter
keinem seiner Vorbilder (Burrell oder Pass) verstecken. Norbert
Gottschalk, über dessen Verwandtschaft zu Thomas Gottschalk keine
Infos vorliegen, auch wenn sich seine mit Thomas‘ Nase durchaus
messen kann, singt Eigenkompositionen und Standards und spielt Trompete.
Ein entspanntes Album mit viel Raum zur Entspannung und ohne Anstrengung
eingespielt. Und dass Gottschalk kein Amerikaner ist, hört man wahrscheinlich
nur, wenn man die Sprache besser spricht als er. Anspieltipp: die
sphärische Eigenkomposition ,,Waltz For Me“, hier schwebt Haunschilds
Gitarre wie ein Blatt im Herbstwind und lässt sich von den Sonnenstrahlen
erwärmen. Herrlich!
zurück zum Anfang (Concerto, März
2002)
Was
sie veröffentlichen, klang schon beim ersten Auftritt gereift wie
lange gelagerter Whiskey und berauschte wie frische Septemberluft. Drei Jahre nach
ihrem CD-Debüt haben Norbert Gottschalk und Frank Haunschild nun
ihr Klangspektrum vorsichtig erweitert und die Akzente etwas verschoben.
Norbert Gottschalk spielt nun manchmal auch auf Gitarre und Trompete
mit und pfeift jazzige Melodien mit schwindelerregender Intonationssicherheit;
statt Klassikern am laufenden Band gibt es nun mehr Eigenkompositionen.
Wie wenig sie es mittlerweile nötig haben, Knaller á la ,,Moondance“
oder „Spain“ an den Anfang zu setzen, zeigt das samtig-jazzige ,,Midnight
Voyage“: Elegant wird der Hörer sofort hineingezogen in ein Album,
das Ruhe, Harmonie und Offenheit ausstrahlt, ohne in die unsägliche
Smooth-Jazz-Ecke abzugleiten, und das Pop-Elemente behutsam integriert,
ohne dass damit ein Niveauverlust verbunden wäre. Das liegt zum
einen an einer stupenden Lockerheit - jeder Ton sitzt, und zwar
so mühelos, dass alles ein vornehmes Understatement atmet. Zum
anderen schafft die vorzügliche Produktion dank einer behutsamen
Annäherung der Sounds verschiedener Gitarrentypen (Steelstring,
Nylonstring, Archtop) aneinander ein unaufdringlich schönes, einheitliches
Klangbild, ohne dass die charakteristischen Unterschiede synthetisch
verwischt werden. Zum dritten sind Songauswahl und -bearbeitung
wieder vom Feinsten: Ein munterer Swing mit „I Wish You Love“, ein
einfühlsames ,,You Don't Know What Love Is“, eine lässige "One
Note Samba" (zeitweise nur von Perkussion auf Frank Haunschilds
Archtop begleitet), ein unverschämt gut inszeniertes "Another
Day" von James Taylor und das im Stil Pat Metheny huldigende
"Holiday Rain" (eine Eigenkomposition) bilden die Höhepunkte
eines leise groovenden Albums, dessen Sog sich
bei mehrmaligem Hören immer stärker entfaltet.
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zum Anfang (Akustik
Gitarre, Februar 2002)
Norbert Gottschalk und Frank Haunschild -
Bridges
Scatman John war eine typische Chart-Attrappe der 90er-Jahre. Angeblich
mit Jazzfeeling machte er handelsübliche Dancefloor-Dutzendware.
Das Jazzige daran sollte sein Scat-Gesang sein. Scatten ist eine
flinkzüngige Vokalimprovisation auf Leersilben, mit der ein Jazzsänger
seine tonale Treffsicherheit und vor allem sein Improvisationstalent
unter Beweis stellen kann. Die Stimme als Instrument: Eine Kunst,
die man heute eher selten zu hören bekommt – und ganz sicher nicht
von Scatman John. Norbert Gottschalk ist ein deutscher Sänger, der
nicht nur im Scat-Gesang glänzt. Das Album "Bridges" ist
seine zweite Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Frank Haunschild.
Beide sind Musiker mit akademisch verbrieftem Qualitätsanspruch:
Gottschalk lehrt am Maastrichter Konservatorium,
Haunschild an der Musikhochschule Köln. Die Platte klingt aber nicht
wie ein professorales Lehrstück: Es geht unter die Haut, wie hier
Standards und eigene Stücke interpretiert werden. Das knappe Arrangement
von Gesang und Gitarre sorgt per se schon für Intimität zwischen
Musikern und Hörern. Vor allem aber ist es die Stimme Gottschalks,
die sich elegant in die Gehörgänge schmeichelt (und übrigens exquisit
aufgenommen ist). Haunschild füllt die Pausen mit Swing und Verve
auf akustischen und elektrischen Gitarren, glänzt als solistischer
Gegenpol zur Stimme. Bei aller Improvisationsfreude an Instrument
und Mikro verfallen die beiden aber nicht einem musiktechnischen
Fetischismus. Schließlich müssen sie nicht betonen, was sie alles
können - man hört es ohnehin. Die eigentliche Kunst besteht darin,
sich im Dienste des Zusammenspiels und der Songs zurückzunehmen.
Und da können die Studenten von Gottschalk und Haunschild eben doch
einiges lernen. Zum Beispiel, wie man tausendmal gehörte Klassiker
ohne Patina spielt, etwa "I Wish You Love" oder "One
Note Samba". Und wie man neue eigene Songs in solch eine "Ahnengalerie"
nahtlos integriert. Fazit: Lieber zwei Musikdozenten als einen Chart-Klon
im CD-Spieler.
Bewertung: Ausgezeichnet
Matthias Kaufmann, Viva-TV
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